In der ersten Grafik erfolgt die Anbindung
der AIO (All in One) Speicherlösung über iSCSI.
Diese integrieren unter einer zentralen
Management-Oberfläche Funktionen eines
iSCSI-basierten SANs zum Speichern von
Applikationsdaten mit NAS-Funktionen sowie
Funktionen für das File-/Print-Serving. Zusätzlich
beinhalten die Systeme Datensicherungslösungen. Die
All-in-One-Lösung eignet sich für Unternehmen mit
mehreren verteilten Servern. Ihre bestehende
Infrastruktur und Ihr bestehendes Ethernet-Netzwerk
kann weiter genutzt werden. Sie müssen keine Fibre
Channel Investitionen tätigen. Die Einstiegsbarriere
zur Storage Konsolidierung wird durch iSCSI
reduziert. Eine hohe Performance sowie ein moderater
Preis sind sicherlich auch Vorzüge dieser Lösung.

Erläuterungen:
iSCSI (Internet Small Computer System
Interface).
Ein Storage-over-TCP-Verfahren für
Speichernetzwerke. Es spezifiziert die Übertragung
und den Betrieb direkter Speicherprotokolle nativ
über TCP. Bei diesem Verfahren werden SCSI-Daten in
TCP/IP-Pakete verpackt und über IP-Netze
transportiert. Die verpackten SCSI-Kommandos
gelangen so zu einem SCSI-Router, der auf Basis
vorhandener Mapping-Tabellen das entsprechende
Zielsystem zur Kommunikation mit der
SCSI-Datenquelle auswählt.
In unserer zweiten Grafik möchte ich Ihnen
die Hochverfügbarkeit bei einem Rechnerknoten
darstellen. Beim Einsatz von HP Storage Mirroring
erfolgt vom Primärrechner in Echtzeit auf den
Standbyrechner eine Replikation der veränderten
Daten.
Hierbei überwacht der Standbyrechner den
Primärrechner und übernimmt dann bei einem Ausfall
den Servernamen und die IP-Adresse des
Primärrechners.
Hochverfügbarkeit:

Ausgangsrechner repliziert
in Echtzeit auf Zielrechner,
Zielrechner überwacht Ausgangsrechner und übernimmt
bei Ausfall den Servernamen und die IP-Adresse des
Ausgangsrechners
In der dritten Grafik werden verschiedene
Ausfallszenarien dargestellt.
Ausfallszenarien:
|
Im Normalbetrieb findet eine
Lastverteilung zwischen den AIO’s und den
VMwareknoten statt. |
Beispiel1:
Fällt eine AIO aus, dann aktiviert das HP
Storage Mirroring auf der verbleibenden AIO
das „Replikat“, so dass nun diese AIO für
alle VMware Server die Clusterfreigabe zur
Verfügung stellt. |
Beispiel 2
Beim Ausfall eines VMware Clusterknotens
aktiviert der verbleibende Knoten die bisher
passiven Standby Server. Die
Clusterlaufwerke werden jedoch weiterhin auf
die beiden AIOs verteilt |
Beispiel 3:
Selbst bei einem Ausfall einer AIO und eines
VMware Servers ist eine Hochverfügbarkeit
garantiert. Die beiden verbleibenden Systeme
(AIO und Clusterknoten) übernehmen dann die
Aufgaben. Zu diesem Zeitpunkt ist keine
Lastverteilung mehr möglich. Natürlich
können weitere Server nach dem gleichen
Schema installiert werden. |

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