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  VIRTUALISIERUNG - EINFÜHRUNG!
Einführung Virtualisierung

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  Einführung

 

Unter Virtualisierung versteht man eine abstrakte Ebene, die die physische Hardware vom Betriebssystem entkoppelt
somit eine größere Auslastung der IT-Ressourcen und eine höhere Flexibilität ermöglicht.

 

Dabei handelt sich um die Partitionierung von Servern mit dem Ziel, mehrere Ablaufumgebungen gleichzeitig auf den
physischen Server zu betreiben, um flexibler bei der Zuteilung von Ressourcen  zu werden,
die Auslastung zu erhöhen
und damit die Kosten für die Hardware-Investition, Software-Lizenzen und Wartung
  zu optimieren sowie die Administration
der Umgebungen zu vereinfachen.

 
Vorwiegend spricht man von
Software-basierender Virtualisierung bzw. Software-Virtualisierung, dass bedeutet, das eine     Softwareschicht als Anwendung auf einem Trägerbetriebssystem stellt standardisierte virtuelle Maschinen zur Verfügung,
in denen unterschiedliche Gastbetriebssysteme ohne Modifikation laufen können.
Dazu gibt es das Microsoft Operations Manager 2005 Management Pack for Virtual Server. Es ermöglicht uns eine einfache Überwachung des Virtual Server 2005 (Service) und der definierten Gastsysteme am Server über eine Konsolidierung
der Events und ein Monitoring der wesentlichen Performance Daten.
Dergestalt können Events oder Fehlermeldungen des Virtual Server selbst aber auch der einzelnen Gastsysteme an den
Microsoft Operation Manager bzw. die Lösung eines Drittherstellers weitergeleitet werden.

 

 

 


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Beispielkonzept

Unser Beispielkonzept basiert auf einer Trennung der Festplattenspeicherkapazität von der reinen CPU Rechenleistung der Virtualisierungsserver (physischer Rechner). Die klaren Vorteile bei diesem Konzept sind folgende: 

1.   Im Fehlerfall eines Virtualisierungsservers werden die virtuellen Festplatten für die virtualisierten Server einfach einem anderen Virtualisierungsserver zugeordnet, dadurch ist ein einfacher Neustart der virtuellen Maschine auf dem anderen Virtualisierungsserver zu erreichen. Durch dieses einfache Umlegen der Datenbereiche kommt es nur zu sehr kurzen Ausfallzeiten und es müssen keinerlei Installationsarbeiten an irgendwelchen Hardwareplattformen oder Kopiervorgänge von großen Datenbeständen vorgenommen werden.

2.  Die Anbindung der virtuellen Festplatten erfolgt auf Basis des TCP/IP ISCSI Protokolls, welches dadurch auch die Vorteile einer verwobenen TCP/IP Struktur unterstützt und ausnutzt. Die Storagesysteme werden durch redundante Netzwerkkarten über redundante Netzwerkswitche mit den entsprechend redundanten Netzwerkkarten in den Virtualisierungsservern verbunden. Durch diese Verbindungen gibt es keinen „Singlepoint of Failure“. Das ISCSI Protokoll hat in seiner Definition schon die Multipath Option enthalten und schaltet automatisch zwischen den entsprechenden Netzwerkkarten (IP Adressen) um.

3.  Es kann ein zweites Storagesystem hinzugefügt werden, welches alle Daten mit dem Hauptsystem in Echtzeit auf Byte-Level-Ebene synchronisiert und dadurch bei Ausfall des Hauptstoragesystems die Daten im ISCSI Netzwerk zur Verfügung stellt.

4.  Die Erweiterung der Virtualisierungsinfrastruktur kann sehr einfach und modular erfolgen. Es können sowohl weitere Virtualisierungsserver als auch Festplattenkapazitäten hinzugefügt werden. Bei der Erweiterung um einen zusätzlichen Virtualisierungsserver sind nur zwei weitere IP Adressen, eine Serverhardware und eine VmWare Lizenz notwendig. Es müssen keinerlei grundsätzliche Konfigurations-oder Konzeptänderungen durchgeführt werden. Gleiches gilt auch für die Erweiterung um Festplattenkapazität. Es wird einfach ein externes Festplattengehäuse an den Storageserver angeschlossen und die entsprechenden Kapazitäten werden wieder virtuell den entsprechenden Virtualisierungsservern zugeordnet.

5.  Das Storagesystem ist ausschließlich für die Bereitstellung von Festplattenkapazität ausgelegt, d.h. sämtliche Rechenleistung, der Speicher, das Betriebssystem und die Netzwerkbandbreite werden durch keinerlei andere Funktionen oder Dienste belastet.

6.  Es wird weiterhin die gesamte Fileserverfunktionalität bereitgestellt, d.h. es ist kein weiterer Server notwendig um diese Arbeit auszuführen. Außerdem ist ein ein Virenscanning integriert, so dass, wie bei einem normalen Fileserver, ein Echtzeitscanning der Dateien stattfindet. Das System integriert sich als ganz normaler Memberserver ins Active Directory, wodurch die bekannten Mechanismen zur Rechteverwaltung genutzt werden können.

7.  An das Storagesystem kann ein externes Sicherungsmedium angeschlossen werden, welches durch die bekannten Sicherungsprodukte (Veritas, Arcserve, etc.) direkt angesteuert wird. Die Jobverwaltung findet wie gehabt auf einem separaten Backupserver statt, jedoch wird das Sicherungsmedium am Storagesystem als externer Medienserver angesprochen und nur mit den Jobinformationen versorgt. Die eigentliche Sicherung findet lokal und ohne den Backupserver statt.

Diese Vorteile überwiegen deutlich im Vergleich zu einer reinen Fibrechannel SAN Lösung oder einer direkt attached Storage Lösung (eingebaute Festplatten).

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